Tempel soweit das Auge reicht

Es war heiß, staubig und es stank nach einer Mischung aus Bratfett, Kloake und Bethelnuss. Tagsüber war es zu heiß und abends so schlecht beleuchtet, dass es uns nicht gefiel, in Yangon herumzulaufen. Daher hangelten wir uns während unseres Zwischenstopps von Coffeeshop zu Restaurant und zurück zum Coffeeshop. Ein paar Highlights haben wir uns dann aber doch angeschaut und diese haben uns auch gut gefallen. So gingen wir in dem beeindruckenden Strand Hotel, einem 5-Sterne-Hotel im viktorianischen Stil aus Kolonialzeiten, einen Kaffee trinken.

Strand Hotel

Die Hauptattraktion Yangons ist die Shwedagon-Pagode. Das wichtigste religiöse Gebäude und Wahrzeichen Myanmars soll bei Sonnenuntergang am schönsten sein. Somit besuchten auch wir es um diese Tageszeit und waren von zahlreichen Touristen, Gläubigen und Mönchen umgeben. Von allen vier Himmelsrichtungen führen Treppen, Fahrstühle und Rolltreppen zu der imposanten Stupa, die vollkommen vergoldet ist. Die Anlage ist von einem riesigen Park umgeben.

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Mit einem Nachtbus traten wir die Weiterfahrt Richtung Bagan an. Um 5 Uhr morgens erreichten wir unausgeschlafen den Busbahnhof und wurden direkt von einem Taxifahrer über den Tisch gezogen, der uns, wie wir später erfuhren, für den dreifachen Preis zu unserem Hotel fuhr. Bagan gliedert sich in die Teile Alt-Bagan, Neu-Bagan, die Stadt Nyaung U und 36 Quadratkilometer große Tempelfelder. Wir ließen die Tempelbesichtigungen langsam angehen und mieteten uns einen Elektro-Roller. Mit diesem erkundeten wir die weiten Flächen auf denen tausende kleinere und größere Tempel stehen.

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Alt-Bagan ist die ursprüngliche Stadt, aus der die Bewohner nach der touristischen Erschließung nach Neu-Bagan umgesiedelt wurden. Auch hier befinden sich einige alte Tempel sowie Stadtmauern, aber auch teure Hotels und Restaurants. Leider steht ganz Bagan bis jetzt nicht unter dem UNESCO Denkmalschutz, weil die Restaurierungen nicht dem Standard der Organisation genügen. Teilweise werden Tempel nach individuellen Vorstellungen wieder aufgebaut oder es entstehen neue Tempel auf den Ruinen der alten. Dies geschieht aus den gleichen Gründen, aus denen früher die Tempel gebaut wurden. Die wohlhabenden Burmesen sammeln damit Karma Punkte gemäß ihres buddhistischen Glaubens, demonstrieren aber auch ihre Macht und ihren Einfluss. Auch hier fanden wir es besonders lohnenswert, uns zum Sonnenuntergang auf eine Pagode zu begeben, um die Aussicht zu genießen.

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