Elefantös

Das Reisen kann ganz schön anstrengend sein. Natürlich haben wir keine Verpflichtungen oder Termine, ja eigentlich nicht mal einen geregelten Tagesablauf. Dennoch sind wir auf unserer Reise oft früher aufgestanden als wir das im Arbeitsalltag tun würden. In Myanmar war es um die Mittagszeit oft so heiß, dass wir um fünf oder sechs Uhr aufgestanden sind, um die kühleren Morgenstunden zu nutzen und unsere Umgebung zu erkunden. In London bin ich dagegen normalerweise gegen halb neun aufgestanden wenn ich zur Arbeit musste. Um möglichst sparsam von A nach B zu kommen, haben wir auf unserer Reise regelmäßig lange und strapaziöse Busfahrten in Kauf genommen. Zeit haben wir ja schließlich genug. In Myanmar wollten wir besonders viel sehen und so waren die 30 Tage in diesem wunderschönen Land auch ganz schön anstrengend. Daher beschlossen wir die Sache in Laos mal wieder entspannter anzugehen und waren froh, als wir in Luang Prabang ein richtig gemütliches Gasthaus gefunden hatten. Dieses lag direkt am Fluss und hatte einen schönen Garten und Holzterrassen mit Blick auf den Fluss, welche mit ihren bequemen Sitzmöbeln zum Nichts-tun einluden.

Garten unseres Gasthauses Garten unseres Gasthauses Garten unseres Gasthauses

Nichtsdestotrotz besuchten wir aber auch den nahegelegenen Wasserfall (Kuang-Si-Wasserfall), eine Höhle und eine Elefantenauffangstation. Bei der Auffangstation verbrachten wir im Rahmen einer Tour einen halben Tag mit drei Elefanten. Zwei davon waren ehemalige Arbeitstiere und das Dritte war ein anderthalb Jahre altes Junges. Die drei nahmen zunächst ein Bad im Fluss und ließen sich von uns duschen und mit Bananen füttern. Dann machten wir einen netten Spaziergang durch den Dschungel. Die Auffangstation, über die wir diese Tour gebucht hatten, schien einen sehr guten Ansatz zu haben. Wir bekamen eine ausführliche Erklärung von einem der Gründer, dass sie Tiere aus dem Auffanglager mit wilden Elefanten zur Paarung zusammenführen, um so die alarmierend kleine Elefantenpopulation in Laos wieder zu vergrößern. Das Elefantenjunge, mit dem wir den halben Tag verbrachten, war der erste Erfolg und Beweis dafür, dass dieser Plan funktioniert. Es war wirklich beeindruckend und angenehm Zeit mit diesen großen und gemütlichen Tieren zu verbringen. Besonders den verspielten Kleinen zu beobachten hat Spaß gemacht.

Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten Elefanten

Bei einem Ausflug zur gegenüberliegenden Seite des Flusses kamen wir bei einer Tropfsteinhöhle vorbei und bekamen eine nette Führung von einer Gruppe kleiner Kinder, die sich in ihren Schulferien etwas dazuverdienen wollten. Die Kinder waren selbst so begeistert von der Höhle, dass diese viel aufregender und beeindruckender wirkte als andere Höhlen, die wir zuvor gesehen hatten.

Kind in der Höhle Kinder in der Höhle Tropfstein

Nach 7 Tagen in Luang Prabang fuhren wir weiter nach Nong Khiaw, einem kleinen Ort in den Bergen. Auch dort kamen wir in einem netten Gasthaus mit schöner Aussicht auf den Ou-Fluss unter. Hier paddelten wir ein bisschen mit dem Kanu den Fluss entlang und bestiegen eine Bergspitze, um die tolle Aussicht zu genießen. Außerdem trafen wir Susi und Elli wieder, zwei nette deutsche Mädels, die wir schon in Myanmar an verschiedenen Orten immer wieder zufällig getroffen hatten. Diesmal verabredeten wir uns dann auch gleich für den Karneval der Kulturen im Juni in Berlin.

Nong Khiaw Nong Khiaw Nong Khiaw Kanu-Fahren bei Nong Khiaw Kanu-Fahren bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw Aussicht vom Berg bei Nong Khiaw




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